02|06|2020 | Projekt

Hackathons

Sind „Hackathons“ eine effektive Methode, um innovative Prototypen zu entwickeln? Mittels drei verschiedener Anwendungen haben wir es im HIVE-Lab mit Studenten der Hochschule Düsseldorf 24 Stunden lang ausprobiert.

Im Rahmen dieses Projekts wollten wir im Hive-Lab herausfinden, ob sogenannte „Hackathons“, zeitlich begrenzte Events für kollaborative Softwareentwicklung, eine effektive Methode darstellen können, um innovative Prototypen zu entwickeln.

Zur Beantwortung dieser Frage organisierten wir drei verschiedene solcher Hackathons mit Studenten der Hochschule Düsseldorf (HSD), die während der jeweiligen Events ihre unterschiedlichen Fähigkeiten kombinierten, um die folgenden drei Anwendungen zu entwickeln:

VR Food

In dieser Virtual-Reality-Anwendung isst die Nutzerin oder der Nutzer ein reales Nahrungsmittel, zum Beispiel Schokolade oder Wackelpudding. Durch eine VR-Brille sieht sie oder er an der Stelle, an der sich in der Realität das Essen befindet, ein anderes, scheinbar lebendiges Objekt. Dabei kann es sich etwa um einen Käfer handeln oder um einen sprechenden und sich bewegenden Wackelpudding.

The Cave

In diesem Spiel blicken die Nutzer/-innen durch ihre VR-Brillen auf LED-Oberflächen, die in der virtuellen Welt wie eine Glasfront aussehen. Diese gilt es gemeinsam gegen sich nähernde geometrische Formen zu verteidigen.

Factory VR

Hierbei handelt es sich um ein weiteres kooperatives Spiel. Die Spieler/-innen bewegen sich in einem Trackingbereich von 6 mal 6 Metern und müssen gemeinsam verschiedene vorgegebene Ziele erreichen. Dies erfordert eine gelungene Koordination innerhalb des Teams und eine sinnvolle Verteilung der Aufgaben und Arbeitswege untereinander.

Jeder dieser Hackathons hatte eine Dauer von 24 Stunden. Im Rahmen dieses Projekts konnten wir nicht nur diverse interessante Thematiken untersuchen, sondern waren zusätzlich in der Lage, Erfahrung dazu zu sammeln, auf welche Weise derartige Events erfolgreich geplant und durchgeführt werden können.